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Die ANTWORT auf Brief an BR Simonetta Sommaruga und Mario Gattiker, Staatsekretär des SEM bezüglich AUSSCHAFFUNG Yangdon Sherpa

Am Mittwoch, 1. Februar 2017 wurde Frau Yangdon Sherpa, Tibeterin, nach Nepal ausgeschafft und dort unverzüglich unter unzumutbaren Haftbedingungen in Untersuchungshaft genommen. Diese Abschiebung verstösst somit gegen das geltende Recht einer unerlaubten Kettenabschiebung in ein Land, in dem die ausgeschaffte Person mit erneuter Verhaftung, Folter und unmenschlicher Behandlung zu rechnen hat. Dies stellt eine Verletzung des völkerrechtlichen Non-Refoulement-Grundsatzes dar.

Die GSTF hat bei Bekanntgabe dieser Abschiebung und deren Folgen sofort mit einem Brief an die Bundesrätin Simonetta Sommaruga und an Mario Gattiker, Staatsekretär des SEM reagiert. Lesen Sie den ganzen Inhalt des Briefs:

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Die Antwort von Bundesrätin Simonetta Sommaruga fällt leider ernüchternd aus, wenngleich sie uns versichert, dass die Schweizer Vertretung vor Ort in Kathmandu mit Yangdon Sherpa in Kontakt steht. Über die Kontakte der „Kerngruppe Asyl“, in der die GSTF unter Lamtön vertreten ist, wird diese Zusicherung prüfen. Wir bleiben dran.

 

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