Statuten

Die Statuten der GSTF als PDF

I. Name, Sitz und Zweck

Arti­kel 1
Unter dem Namen “GESELLSCHAFT SCHWEIZERISCH-TIBETISCHE FREUNDSCHAFT”, im wei­te­ren “GSTF” genannt, besteht auf unbe­schränkte Dauer ein Ver­ein mit Sitz in Rap­pers­wil SG, im Sinne der Arti­kel 60 ff. des
Schwei­ze­ri­schen Zivilgesetzbuches.

Arti­kel 2
Die Ziele der GSTF sind:
a) Ein Forum für Begeg­nun­gen und Gesprä­che zwi­schen Schwei­zern und Tibe­tern zu sein, die Sym­pa­thien zwi­schen die­sen bei­den­Völ­kern zu för­dern und zum Aus­bau von zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen von Schwei­zern und Tibe­tern bei­zu­tra­gen.
b) Auf sozia­lem und kul­tu­rel­lem Gebiet die part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen den bei­den Volks­grup­pen wie auch mit den schwei­ze­ri­schen und tibe­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen und Insti­tu­tio­nen, die zuguns­ten der Tibe­ter tätig sind, anzu­stre­ben und zu erwei­tern.
c) In enger Zusam­men­ar­beit mit den schwei­ze­ri­schen und tibe­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen, die zuguns­ten der Tibe­ter tätig sind, den Tibe­tern in der für sie frem­den schwei­ze­ri­schen Umwelt soziale Lebens­hilfe zu geben und den tibe­ti­schen Jugend­li­chen bei sozia­len, schu­li­schen und beruf­li­chen Pro­ble­men Bei­stand zu leis­ten.
d) In der Schweiz die not­wen­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen für die Pflege der tibe­ti­schen Kul­tur, Spra­che und Reli­gion zu schaf­fen, aus­zu­bauen und den kul­tu­rel­len und mora­li­schen Bestre­bun­gen der Tibe­ter im Exil aktive Unter­stüt­zung ange­dei­hen zu lassen.

e) In der schwei­ze­ri­schen Oef­fent­lich­keit Ver­ständ­nis für das Wesen und die Eigen­ar­ten der tibe­ti­schen Kul­tur, Reli­gion, Gesell­schaft und Geschichte zu wecken und zu för­dern und sie über die Pro­bleme und Anlie­gen der Tibe­ter zu infor­mie­ren.
f) Die schwei­ze­ri­sche Oef­fent­lich­keit über die Ver­hält­nisse in Tibet zu infor­mie­ren und Fehl­in­for­ma­tio­nen über Tibet und die Tibe­ter in den Mas­sen­me­dien durch objek­tive Stel­lung­nah­men entgegenzuwirken.

Arti­kel 3
Der Vor­stand erstellt die Geschäftsordnung.

Arti­kel 4
Die GSTF kann, soweit es die Umstände erfor­dern, auch Sek­tio­nen bilden.

Arti­kel 5
Für die Ver­bind­lich­kei­ten der GSTF ist die per­sön­li­che Haf­tung der Mit­glie­der ausgeschlossen.

Arti­kel 6
Die GSTF ist par­tei­po­li­tisch und kon­fes­sio­nell unabhängig.

II. Mit­glied­schaft

Arti­kel 7
Mit­glied der GSTF kann jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son wer­den. Die Auf­nahme erfolgt durch den Vor­stand. Die Mit­glie­der sind ver­pflich­tet, die Inter­es­sen der GSTF zu wah­ren. Ein aus­schei­den­des Mit­glied muss sei­nen Aus­tritt dem Prä­si­den­ten schrift­lich ein­rei­chen. Mit­glie­der, wel­che auch nach einer zwei­ten, schrift­li­chen Mah­nung innert 30 Tagen nicht ihre Mit­glie­der­bei­träge ent­rich­ten, ver­lie­ren nach Ablauf die­ser Frist ohne wei­tere Mit­tei­lung auto­ma­tisch und per sofort ihre Mitgliedschaft.

Arti­kel 8
Die GSTF setzt sich zusam­men aus:
a) Mit­glie­dern
b) Ehren­mit­glie­dern
c) Patronatskomitee

Arti­kel 9
Mit­glie­der besit­zen Stimm– und Wahlrecht.

Arti­kel 10
Mit­glie­der, die sich um die GSTF beson­ders ver­dient gemacht haben, sowie Per­so­nen, die sich im Sinne der Ziel­set­zun­gen der GSTF her­vor­ge­tan haben, kön­nen durch den Vor­stand zu Ehren­mit­glie­dern ernannt werden.

Arti­kel 11
Jedes Mit­glied erhält die Sta­tu­ten in deut­scher und tibe­ti­scher Sprache.

III. Orga­ni­sa­tion

Arti­kel 12
Die Organe der GSTF sind:
a) Die Gene­ral­ver­samm­lung (ordent­li­che und aus­ser­or­dent­li­che)
b) der Vor­stand
c) die Revisoren

Arti­kel 13
Die ordent­li­che Gene­ral­ver­samm­lung fin­det ein­mal jähr­lich im ers­ten Quar­tal statt. Sie wird vom Vor­stand min­des­tens 14 Tage vor­her durch Zir­ku­lar in deut­scher und tibe­ti­scher Spra­che einberufen.

Arti­kel 14
Die Gene­ral­ver­samm­lung ist obers­tes Organ der GSTF; sie wählt den Vor­stand und die Revi­so­ren und hat die Auf­sicht über deren Tätigkeit.

Arti­kel 15
Aus­ser­or­dent­li­che Gene­ral­ver­samm­lun­gen kön­nen jeder­zeit durch den Vor­stand, oder falls ein Fünf­tel der Mit­glie­der es ver­langt, ein­be­ru­fen wer­den. Der Vor­stand ist ver­pflich­tet, einem sol­chen Antrag inner­halb von zwei Mona­ten Folge zu leisten.

Arti­kel 16
Jede sta­tu­ten­ge­mäss ein­be­ru­fe­nen Gene­ral­ver­samm­lung ist beschluss­fä­hig, ohne Rück­sicht auf die Anzahl der anwe­sen­den Mit­glie­der. Vor­be­hal­ten bleibt eine Auf­lö­sung. Die Beschluss­fas­sung erfolgt in offe­ner Abstim­mung, sofern die Gene­ral­ver­samm­lung nicht eine geheime Abstim­mung beschliesst. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det der Präsident.

Arti­kel 17
Anträge an die Gene­ral­ver­samm­lung kön­nen bis zwei Wochen vor Abhal­tung dem Prä­si­den­ten schrift­lich ein­ge­reicht werden.

Arti­kel 18
In die Kom­pe­tenz der Gene­ral­ver­samm­lung fal­len die fol­gen­den Punkte:
a) Geneh­mi­gung des Pro­to­kolls der letz­ten Gene­ral­ver­samm­lung
b) Geneh­mi­gung des Jah­res­be­rich­tes des Prä­si­den­ten
c) Geneh­mi­gung der Jah­res­rech­nung
d) Geneh­mi­gung des Berich­tes der Revi­so­ren und Dechar­ge­er­tei­lung
e) Wahl des Vor­stan­des und der Revi­so­ren
f) Fest­set­zung der Mit­glie­der­bei­träge
g) Behand­lung der Anträge der Mit­glie­der und des Vorstandes

Arti­kel 19
Über die Gene­ral­ver­samm­lung ist Pro­to­koll zu füh­ren, das ins Tibe­ti­sche über­setzt wird.

IV. Der Vorstand

Arti­kel 20
Der Vor­stand besteht aus dem Prä­si­den­ten und min­des­tens vier bis höchs­tens acht Mit­glie­dern, die sich jeweils mög­lichst pari­tä­tisch aus Schwei­zern und Tibe­tern zusam­men­set­zen. Der Prä­si­dent und der Vize­prä­si­dent dür­fen dabei nicht der glei­chen Volks­gruppe ange­hö­ren. Der Vor­stand wird auf 2 Jahre gewählt und kon­sti­tu­iert sich selbst. Eine Wie­der­wahl ist zuläs­sig. Der Vor­stand kann Bera­ter beiziehen.

Arti­kel 21
Die Vor­stands­sit­zun­gen fin­den auf Ein­la­dung des Prä­si­den­ten und auf Ver­lan­gen dreier Vor­stands­mit­glie­der statt.

Arti­kel 22
Die rechts­gül­tige Unter­schrift wird durch den Prä­si­den­ten und den Vize­prä­si­den­ten kol­lek­tiv geführt.

Arti­kel 23
Der Vor­stand ver­tritt die GSTF nach aus­sen. Er erle­digt alle Geschäfte, die nicht  der Gene­ral­ver­samm­lung vor­be­hal­ten sind. Er berei­tet die durch die Gene­ral­ver­samm­lung zu behan­deln­den Geschäfte vor und hat die Beschlüsse der
Gene­ral­ver­samm­lung auszuführen.

Arti­kel 24
Die bei­den Revi­so­ren, wobei beide Volks­grup­pen durch je einen Ver­tre­ter reprä­sen­tiert sein müs­sen, wer­den jeweils von der Gene­ral­ver­samm­lung für zwei Jahre, alter­nie­rend gewählt, d.h. jedes Jahr wird nur einer ersetzt. Eine Wie­der­wahl ist zuläs­sig. Sie haben die Jah­res­rech­nung samt Bele­gen zu prü­fen und an der Gene­ral­ver­samm­lung Bericht zu erstatten.

Arti­kel 25
Die Mit­tel der GSTF set­zen sich zusam­men aus den Mit­glie­der– und Gön­ner­bei­trä­gen, Schen­kun­gen und Erlö­sen aus den Veranstaltungen.

Arti­kel 26
Die Jah­res­rech­nung, abge­schlos­sen per 31. Dezem­ber, ist der Gene­ral­ver­samm­lung vorzulegen.

V. Schluss­be­stim­mun­gen

Arti­kel 27
Mit der Auf­nahme in die GSTF aner­kennt jedes Mit­glied die vor­lie­gen­den Sta­tu­ten als rechtsverbindlich.

Arti­kel 28
Bekannt­ma­chun­gen erfol­gen auf dem Zir­ku­lar­weg an die zuletzt bekannte Adresse der Mitglieder.

Arti­kel 29
Die vor­lie­gen­den Sta­tu­ten kön­nen anläss­lich einer ordent­li­chen oder aus­ser­or­dent­li­chen Gene­ral­ver­samm­lung mit Zwei­drit­tel­mehr­heit jeder­zeit ganz oder teil­weise abge­än­dert wer­den. Anträge für die Sta­tu­ten­än­de­rung müs­sen dem Vor­stand einen Monat vor der Gene­ral­ver­samm­lung schrift­lich ein­ge­reicht werden.

Arti­kel 30
Die Auf­lö­sung der GSTF kann nur durch einen Beschluss einer ordent­li­chen oder aus­ser­or­dent­li­chen Gene­ral­ver­samm­lung mit Zwei­drit­tel­mehr­heit aller Mit­glie­der erfol­gen. Der Antrag und des­sen Begut­ach­tung durch den Vor­stand sind mit der Ein­la­dung zur Gene­ral­ver­samm­lung auf dem Zir­ku­lar­weg min­des­tens 14 Tage vor­her mitzuteilen.

Arti­kel 31
Ein all­fäl­li­ges GSTF-Vermögen müsste im Sinne der Ziel­set­zung der GSTF ver­wen­det wer­den. Die Auf­lö­sung muss über die Ver­wen­dung Beschluss fas­sen.
~ ~ ~
Die vor­lie­gen­den 31 Arti­kel umfas­sen­den Sta­tu­ten wur­den an der Grün­dungs­ver­samm­lung der GSTF vom 30. April 1983 in Jona/SG ange­nom­men und tre­ten ab sofort in Kraft.
Jona, 30. April 1983

Der Prä­si­dent:  gez. Dr. Toni Hagen                  Der Vize­prä­si­dent: gez. Gyalt­sen Gyaltag

Statutenänderungen

Art. 7 an der 14. GV vom 18.01.97
Art. 13 an der 11. GV vom 20.11.93
Art. 17 an der 1. GV vom 19.11.83
Art. 20 an der 1. GV vom 19.11.83
an der 2. GV vom 06.01.85
an der 14. GV vom 18.01.97
an der 26. GV vom 14.02.09
an der 28. GV vom 19.02.11
an der 32. (a.o.) GV vom 21.06.14
Art. 24 an der 2. GV vom 06.01.85
an der 20. GV vom 08.02.03
Art. 26 an der 14. GV vom 18.01.97

Stand der vorliegenden Statuten: 21. Juni 2014