Allgemein Schweiz

10. März – Kundgebungen: Flagge zeigen für Tibet

Rathaus Basel: Flagge zeigen für Tibet, 10.03.2016, Sektion Nordwestschweiz

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Gemeinde Oensingen, 10.03.16, Sektion Mittelland

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Gemeindehaus Veyrier GE, 10.03.16

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Gemeindehaus 1041 Bottens, 10.03.16

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Kirche am Stauffacher ZH, 10. März 2016, Sektion ZH

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Gedenkveranstaltung 10. März 2016 in Bern mit Nationalrat Cédric Wermuth (SP)

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Kirchgemeindehaus Wipkingen, Zürich

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WAZ, 11.3.16, Essen zeigt Solidarität mit Tibet, „hängt“ sie aber tiefer

Essen. Essen zeigte in diesem Jahr wieder Flagge, diesmal aber nur im Rathaus und nicht davor. Die Tibet-Flagge hing herab im Foyer von der Balustrade des Ratstraktes.

Die Tibet-Flagge ist zurück. Gestern wehte sie wieder am Rathaus. Das heißt: Sie wehte nicht, sondern sie hing herab im Foyer von der Balustrade des Ratstraktes, wo Oberbürgermeister Thomas Kufen das Tuch mit Vertretern der Tibet-Initiative befestigte, auf dass es an die Niederschlagung des Aufstandes der Tibeter durch die chinesische Besatzungsmacht im Jahr 1959 erinnert. Kufen wollte das Thema damit buchstäblich tiefer „nach der aufgeheizten Debatte“ im vergangenen Jahr, was dem ihm zweifellos gelungen ist. Notiz von der Solidaritätsaktion konnten nur Besucher und Mitarbeiter der Verwaltung nehmen.

Im März vergangenen Jahres hatte Kufen noch erklärt, er sei dafür, dass die Flagge vor dem Rathaus gehisst wird. Aber da war er noch nicht Oberbürgermeister und das Stück Tuch auch auf lokaler Ebene ein Politikum.
Flagge war als einmaliges Zeichen gedacht

Zur Erinnerung: Am 10. März 2015, dem Jahrestag des Aufstandes der Tibeter, war die Flagge nicht gehisst – erstmals seit 1999. Der Entscheidung war eine freundliche Bitte des chinesischen Generalkonsuls vorausgegangen. Kufens Vorgänger im Amt, OB Reinhard Paß, kam der Bitte nach , wohl auch auf Rücksicht auf die Beziehungen zum Reich der Mitte. Stand die Städtepartnerschaft mit der chinesischen Industriestadt Changzhou vor der Unterzeichnung. Mittlerweile ist die Tinte längst trocken.

Der Verwaltung war seinerzeit bei ihren Recherchen aufgefallen, dass das Hissen der Flagge auf einen Beschluss des Hauptausschusses zurückgeht, gedacht als einmaliges Zeichen der Solidarität. Paß regte an alternativ des Tages der Menschenrechte zu gedenken. Davon ist keine Rede mehr.

Im Mai reist Kufen übrigens an der Spitze einer Essener Delegation nach China. Wenn’s seine Gesprächspartner beruhigt: An den Fahnenmast vor dem Rathaus, betont der OB, komme nur noch die Essen-Fahne.

Marcus Schymiczek

Kleine Zeitung (A), 9.3.16, Stadt hisst eine Woche lang die tibetische Flagge

„Tag des Tibetaufstands“ spielt auch in Osttirol eine Rolle. Stadt Lienz beteiligt sich erneut an der Flaggenaktion für ein freies Tibet.

Das Dach der Welt: So wird Tibet, ein ausgedehntes Hochland in Zentralasien, oft bezeichnet. Die Zugehörigkeit Tibets zur Volkksrepublik China ist völkerrechtlich äußerst umstritten. „Im Jahre 1950 wurde der souveräne Staat Tibet von der Volksrepublik China gewaltsam besetzt und
1951 völkerrechtswidrig annektiert“, ist man sich beim Verein „Save Tibet Österreich“ sicher. Der Tibetaufstand, der am 10. März 1959 in Lhasa, der Hauptstadt von Tibet, ausbrach, richtete sich gegen die kommunistische Regierung der Volksrepublik China.

Der Jahrestag wird von Tibet-Unabhängigkeitsgruppen, welche schon jahrelang mehr Autonomität oder sogar die Eigenständigkeit Tibets fordern, als „Tag des Tibetaufstands“ begangen. Als Zeichen für ein autonomeres Tibet wird die Flagge Tibets gehisst.

Alter Beschluss

An der Liebburg wird die Flagge in der Woche um den 10. März schon seit Jahren gehisst. „Der Beschluss dazu wurde gefasst, als ich noch Vize-Bürgermeisterin war“, erklärt die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ). Lienz ist aber nicht die einzige Stadt, die sich beteiligt. In hunderten Städten in ganz Europa setzt man dieser Tage ein Zeichen: für ein freies Tibet.

 

Neumarkter Nachrichten, 10.3.16, Berg: Tibet-Flagge am Sophie-Scholl-Platz

Gemeinde erinnert an die blutige Niederschlagung des Aufstandes im Jahr 1959

BERG – Heute und in den nächsten Tagen weht in Berg vor dem Rathaus am Sophie-Scholl-Platz die Tibet-Flagge, die – wie in jedem Jahr – von Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs am sogenannten Tibet-Tag gehisst wurde.

1949/1950 wurde das souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und 1951 annektiert. Der verzweifelte Widerstand des tibetischen Volkes gegen die Okkupanten fand am 10. März 1959 in einem Aufstand in Lhasa, der tibetischen Hauptstadt, seinen tragischen Höhepunkt. Tausende von Tibetern kamen dabei ums Leben.

Bürgermeister Helmut Himmler betonte am geschichtsträchtigen Sophie-Scholl-Platz, dass das Schicksal der Menschen in Tibet jeden Menschen betreffe. Man dürfte Unrecht, Unterdrückung und Missachtung der Menschenrechte niemals gleichgültig hinnehmen wo immer dies auch geschehe.Sophie-Scholl habe das nicht teilnahmslos hingenommen wie auch der Dalai Lama und das tibetische Volk. Jedes Volk habe das Recht auf Selbstbestimmung, und das werde auch für das tibetische Volk eines Tages wieder gelten, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Berg.

In den Gesellschaften der „freien Welt“ solle demzufolge so oft wie möglich auf niemals akzeptables Unrecht hingewiesen werden. Dies sei letztlich Ausdruck von selbstverständlichen Menschenpflichten. Die Gemeinde Berg beteiligt sich daher seit vielen Jahren regelmäßig am „Tibet-Tag“.

 

Radio Praha, 10.3.16, Abgeordnete gedenken Opfer des Tibetaufstands mit Schweigerminute

Lothar Martin

Zum Gedenken an den tibetischen Aufstand vor 57 Jahren haben Tschechiens Abgeordnete während ihrer Sitzung am Donnerstag eine Schweigerminute eingelegt. Der pietätvolle Akt wurde auf Bitte von Kulturminister Daniel Herman (Christdemokraten) abgehalten, der zwischen zwei Rednern auftrat mit den Worten, es gäbe Themen, die seiner Überzeugung nach alle Menschen guten Willens vereinen würden. Dann erinnerte Herman an die blutige Niederschlagung des Aufstandes der Tibeter Mönche durch das chinesische Militär, bei der über 80.000 Menschen ihr Leben ließen.

Einige parlamentarische Fraktionen ehren den Jahrestag des Tibetaufstands auf ihre Weise. So haben die Abgeordneten der konservativen Partei Top 09 bereits am Morgen eine Tibet-Flagge unter das Fenster ihres Fraktionsraumes gehangen, dazu eine taiwanesische Fahne. Vordem haben einige Jahre lang die Abgeordneten der Grünen die Tibet-Flagge gehisst. Jetzt haben die Grünen nur noch Vertreter im Senat, daher wurde die Flagge am Donnerstag von ihren Senatoren aufgezogen. An einigen Plätzen soll die Fahne bis zur Ankunft des chinesischen Präsidenten gehisst bleiben. Der Besuch des Staatsoberhaupts aus dem Reich der Mitte soll Ende März in Prag stattfinden.

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