Allgemein Focus

60 Jahre Exil-Tibet: Kommende Veranstaltungen

Im Zusammenhang mit dem Jahresmotto «60 Jahre Exil-Tibet» finden weitere Veranstaltungen statt, mit denen wir aufzeigen, dass die Tibeter und Tibeterinnen nicht mit leeren Händen in den Westen kamen und machen damit aufmerksam, welche Schätze – seien es medizinische, kulturelle oder kulinarische – uns das tibetische Volk bis in die Schweiz mitgebracht hat.

Ebenso weisen wir mit Anlässen wie dem Podiumsgespräch im November in Bern auf die Problematik Bedrohungslage der Tibeter und Uiguren in China und im Exil hin.

16. November: Tag der Tibetischen Medizin in Aarau

Die GSTF-Sektion Mittelland organisiert einen Tag der Tibetischen Medizin in Aarau im Yoga-Studio am Zollrain, mit

  • Gesundheitliche Beratung bei Dr. Dönckie Emchi
  • Vortrag von Dr. Dönckie Emchi
  • Filmvorführung «Das Wissen vom Heilen» von Franz Reichle. Der Filmemacher wird persönlich anwesend sein.

Infos zum Tag der Tibetischen Medizin und das Anmeldeformular für die gesundheitliche Beratung bei der tibetischen Ärztin Dönckie Emchi in Aarau finden Sie hier.


17. November: Anlass Tibetische Medizin in Winterthur (genauere Infos folgen bald).

Die GSTF-Sektion Zürich organisiert einen Anlass zum Thema Tibetische Medizin in Winterthur, Figurentheater, Marktgasse 25, mit

  • Vortrag von Dr. Dönckie Emchi
  • Filmvorführung über die Traditionelle Tibetische Medizin
  • tibetischer Apéro

28. November: China-Problematik

Die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft GSTF organisiert am 28. November gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker GfbV ein Podiumsgespräch in Bern. 

Ihre Teilnahme zugesagt haben: 

  • Kai Strittmatter, langjähriger China-Korrespondent und Buchautor von «Die Neuerfindung der Diktatur» 
  • Dolkun Isa, Präsident des World Uyghur Congress 
  • Kelsang Gyaltsen, ehemaliger Special Envoy S.H. des Dalai Lama 
  • Fabian Molina, Nationalrat SP, Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Tibet 

Repression kombiniert mit digitaler Überwachung haben die menschenrechtliche Situation in China und besonders in den tibetischen und uigurischen Gebieten dramatisch verschlechtert. Der Aufbau des digitalen Überwachungsstaats zusammen mit dem Ausbau der wirtschaftlichen Handelsbeziehungen stellen die westlichen Demokratien vor neue Herausforderungen. Die Bekräftigung des Bundesrates, die «Belt-and-Road-Initiative» mitzutragen, macht den wachsenden politischen Einfluss Chinas auch in der Schweiz spürbar: Dies zeigt sich in zunehmenden Überwachungen und Einschüchterung der im Exil lebenden tibetischen und uigurischen Gemeinschaften und der Beschneidung politischer Handlungsspielräume. Die Frage nach der Verteidigung von Meinungsäusserungsfreiheit und dem Recht auf Privatsphäre ist in China wie auch in der Schweiz virulent. 

Wie geht die Schweiz mit dieser Situation um? Wie macht sie sich für die Einhaltung der Meinungsäusserungsfreiheit und der Privatsphäre stark? Und was bedeutet das für die Zivilgesellschaft in der Schweiz und in China? Wir suchen Antworten und freuen uns auf eine spannende Diskussion. 

Vor der Veranstaltung führen Tibet-Organisationen zum Podiums-Thema eine Mahnwache auf dem Casinoplatz in Bern durch.
18.00–19.00 Uhr Mahnwache
19.3021.00 Uhr Podiumsgespräch, anschliessend tibetischer Apéro 

Die Veranstaltung findet im Saal Nicolas Manuel, im Le Cap statt: Église française réformée de Berne
Predigergasse 3
3011 Bern 

Aus organisatorischen Gründen sind wir für eine Anmeldung bis am 25. November unter buero@gstf.org dankbar. 


  1. Pingback: Tag der Tibetischen Medizin in Aarau – Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF)

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