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Tibet-Organisationen reichen OECD Beschwerde ein

Diese Beschwerde wird gemeinsam von der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF), dem Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE), der Tibeter Gemeinschaft der Schweiz und Liechtenstein (TGSL) und dem Tibetischen Frauenverein – Schweiz (TFOS) eingereicht. Federführend in dieser Beschwerde ist die GSTF.

Nach den Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 sind nun auch die Winterspiele 2022 in China geplant. Dies obwohl sich die Menschenrechtssituation in China massiv verschlechtert hat und die Volksrepublik ihre Versprechen schon 2008 in Bezug auf die Achtung der Menschenrechte nicht einhielt. Sämtliche Hoffnungen und Erwartungen des IOKs sowie der internationalen Gemeinschaft, unter anderem auch der Schweiz, dass eine Vergabe der Spiele an Peking zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage führen würde, wurden in schwerwiegender Weise enttäuscht.  

Die Beschwerde richtet sich gegen die Versäumnisse des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) in Bezug auf Menschenrechte in China. So missachtet das chinesische Regime die universellen Menschenrechte der Völker Chinas und von religiösen Gruppen, lässt sie in Internierungslagern Zwangs-/Gefängnisarbeit verrichten und schert sich auch um die Rechte der Wanderarbeiter. Durch das Versäumnis, diese Situation zur Kenntnis zu nehmen, hat das IOK mehrere Bestimmungen der OECD-Leitsätze verletzt.

Mit dieser Beschwerde ersuchen die Tibet Organisationen den Nationalen Kontaktpunkt (NKP) der Schweiz für die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen um eine Vermittlung zwischen ihnen und dem Internationalen Olympischen Komitee.

Hier finden Sie die Medienmitteilung zum Beschwerdeschreiben.

Bericht auf tibet.net: https://tibet.net/four-tibet-organisations-file-complaint-against-international-olympic-committee-in-switzerland/

Bericht auf Tibetisch mit engl. Statement von Thomas Büchli auf vot.org: https://vot.org/པེ་ཅིང་དགུན་དུས་ཨོ་རྩེ/

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