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Lunch mit Sikyong Penpa Tsering, dem Präsidenten der tibetischen Exilregierung

Im Rahmen seines Auslandbesuches nahm Sikyong Penpa Tsering u.a. am Geneva Forum, an zwei Podiumsanlässen der GSTF in Bern und Zürich teil – und tauschte sich intensiv mit Politikern und den Tibet-Organisationen in der Schweiz aus. Zwischen zwei Podiumsanlässen zum Thema «Tibet war nie ein Teil Chinas – Abschied von der Ein-China Politik» (organisiert von der GSTF zusammen mit VTJE, TGSL, TFOS und GfbV), begrüssten der GSTF-Vorstand, Sektionsleiter/-innen und Vertreterinnen des tibetfocus-Redaktionsteams Sikyong Penpa Tsering am 5. November 2021 zum Austausch mit anschliessendem Lunch.

Nach lockerer und «informeller» Begrüssung an dieser Lunch-Veranstaltung richtete Sikyong Penpa Tsering gleich persönliche Worte an die anwesenden Tibeter. GSTF-Geschäftsstellenleiterin Bettina Eckert moderierte den Lunch-Anlass und gab das Menü bekannt: Zustimmende Lacher löste das Zürcher Geschnetzelte aus, weil Sikyong fast fehlerfrei das Wort wiederholte. 

GSTF-Präsident Thomas Büchli erläuterte die GSTF-Aktivitäten der vergangenen 12 Monate und stellt die Vorstandsmitglieder, die anwesenden Sektions-Vertretungen sowie die Vertreterinnen des tibetfocus-Magazins vor. Wichtige Punkte waren dabei die Lobby-Arbeit in Bundesbern, Spende an das Sarah College for Higher Tibetan Studies und die Spendenaktion für Covid-betroffene tibetische Familien in Indien – und die Zusammenarbeit mit dem Tibet Office in Geneva, der offiziellen Vertretung S. H. des Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung (Tibetan Central Administration).

GSTF-Ehrenpräsident Lobsang Gangshontsang betonte in seiner Ansprache, dass die Rolle der GSTF immer wichtiger werde. Und das nicht nur als grösste NGO in Sachen Tibet in der Schweiz, sondern zunehmend auch international.

Auch wurde das Thema Olympia-Boykott angesprochen. Eine allgemeine Empfehlung gebe es nicht, meinte der Sikyong. «Jedes Land muss selber wissen, wie es reagieren soll und die eigene beste Taktik herausfinden». Wichtig war ihm, Bewusstsein zu schaffen, zu informieren: «Create awareness!» Ebenso war Bildung ein Thema. Die GSTF unterstützte das Sarah College for Higher Tibetan Studies: Eine gute Ausbildung für Tibeter/-innen liegt dem Sikyong sehr am Herzen. Ebenso als Herzensaufgabe empfahl er den Zuhörenden, Menschen zu unterstützen, die krank sind, aber kein Geld für medizinische Versorgung haben sowie auch ältere Menschen. Er empfahl als Beispiel, statt stundenlang für seine Ankunft anzureisen und zu warten, diese Zeit besser in Hilfe für Mitmenschen zu investieren.

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