tibetfocus-Kulturpreis der GSTF

tibetfocus-Kulturpreis 2.0 – Die zweite Auflage des GSTF-Wettbewerbs für tibetische Kulturschaffende

 

2013 verbreitete sich die Nachricht über den Wettbewerb, wie ein Lauffeuer und bald kamen auch Anmeldungen aus dem nahen Ausland wie Deutschland und Luxemburg. Die damals eingesandten Arbeiten und Beiträge waren so vielseitig und aufwändig, dass es der qualifizierten Fach-Jury schwer fiel, die besten drei unter ihnen auszuwählen. Am 23. November 2013 wurden dann an der ersten Kulturpreis-Verleihung die drei Gewinner gekürt. Der Erstplatzierte Karma Emchi und Tenzin Wangmo Drongshar Frapolli, welche den zweiten Preis gewann, sprechen in der aktuellen Ausgabe von tibetfocus in einem Interview über den Kulturpreis und ihre Beiträge.

Die Zeit fliegt, fünf Jahre sind beinahe um und bald ist es wieder so weit: In diesem Frühjahr kann sich jede Person mit einem Elternteil mit tibetischen Wurzel für den tibetfocus-Kulturpreis 2.0 anmelden. Nebst einem Kulturpreis-Pokal winken erneut hohe Bargeld-Preise. Das wichtigste Kriterium bei der Teilnahme ist, dass das Werk inhaltlich einen direkten Bezug zu Tibet und zur tibetischen Kultur hat. Und selbstverständlich muss es sich um eine eigenständige Arbeit handeln. Um die Arbeit der Jury zu erleichtern, müssen zudem Arbeiten in tibetischer Sprache ein Text auf Deutsch oder Englisch beigelegt werden.

Wen also das Wettbewerb-Fieber gepackt hat und wer seine Talente präsentieren möchte, kann sich bis zum 30. April per Mail an kulturpreis2018@gstf.org anmelden und das Thema seines/ihres Beitrags angeben.

Das Kulturpreis-OK und die Jury freuen sich bereits jetzt wieder auf ideenreiche, originelle, ausgefallene, spannende, unkonventionelle und vielseitige Werke.

 

Ausschreibung – Announcement

tibetfocus-Kulturpreis 2.0 deutsch
tibetfocus-Kulturpreis 2.0 englisch
tibetfocus-Kulturpreis 2.0_tibetan

 

 

1. tibetfocus-Kulturpreis 2013

 

Am 23. November 2013 fand erstmals die Preisverleihung des tibetfocus-Kulturpreises statt. Der Wettbewerb zur Erhaltung und Förderung der tibetischen Kultur in der Schweiz und Europa war erfolgreich. 15 Beiträge wurden eingereicht. Davon wurden 3 prämiert. Karma Emchi und Lobsang Reichlin gewannen mit ihrem humorvollen und gut inszenierten Rap zum tibetischen Alphabet den Hauptpreis. Tenzin Wangmo Drongshar Frapolli belegte mit ihrer Märchensammlung der Ro-Dung Tradition den zweiten Platz und Thubten Purang erreichte mit seinem Werk, das die tibetische Schrift in einer Bildsprache darstellt, den dritten Platz.

Siegerbeitrag: Rap zum tibetischen Alphabet (Karma Emchi/Lobsang Reichlin)»