Lamtön – Engagement für tibetische Flüchtlinge

In der Schweiz leben etwa 300 tibetische Flüchtlinge mit einem negativen Asylentscheid als sogenannte Sans-Papiers. Das Engagement für sie ist eine dringende Notwendigkeit aus humanitären und buddhistischen Gründen. Dem GSTF-Vorstand ist es deswegen ein wichtiges Anliegen, dass sich eine wachsende Zahl von Mitgliedern der GSTF und anderer Tibetorganisationen für die Begleitung und die Integration von tibetischen Flüchtlingen engagiert. Er freut sich, dass diese Tätigkeit in enger Zusammenarbeit mit der Tibetischen Frauenorganisation in der Schweiz (TFOS), mit Shenpen (Anlaufstelle von Tibetern für Tibeter), vom Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) und der Tibeter Gemeinschaft in Schweiz & Liechtenstein (TGSL) geschieht. Ebenso erweist sich der Kontakt mit schweizerischen Flüchtlingsorganisationen, insbesondere der Sans-Papiers-Stellen, als sehr hilfreich.

Karin Gaiser und Lhawang Ngorkhangsar, Verantwortliche für den Lamtön-Bereich der GSTF, geben dazu gerne weitere Auskunft.

Karin Gaiser                                                                                                                                             karin.gaiser(at)gstf.org

Lhawang Ngorkhangsar
Vizepräsidentin
lhawang.ngorkhangsar(at)gstf.org

Alle Aktivitäten der GSTF im Asylbereich laufen  unter der Bezeichnung «Lamtön» (tibetisch für «Wegweiser»). Helfen Sie uns helfen. Ihre Spenden für Lamtön werden vollumfänglich zugunsten der tibetischen Asylsuchenden eingesetzt und mit Rechenschaftsberichten in unserem Vereinsmagazin tibetfocus und im Jahresbericht belegt.

Ziele

Das Lamtön-Engagement bietet die hervorragende Möglichkeit, gleichzeitig verschiedene Ziele anzustreben, die für die GSTF alle von Bedeutung sind:

  1. An erster Stelle steht die Unterstützung tibetischer Flüchtlinge, besonders der Abgewiesenen und unter ihnen der UMAs (Unbegleitete minderjährige Asylbewerber).
  2. Ein Engagement, das Befriedigung schenkt. Vgl. Dalai Lama: Nur Karuna (engagiertes Mitleid) macht glücklich. Anzustreben ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Es gibt viel zu lernen von den Flüchtlingen, insbesondere von ihrem oft sehr eindrücklichen Umgang mit dieser schweren Lebenssituation.
  3. Das gemeinsame Handeln ermöglicht und vertieft Begegnungen zwischen Schweizer/-innen und Tibeter/-innen, was nach den Statuten für die GSTF ein besonders wichtiges Anliegen ist.
  4. Das Lamtön-Engagement fördert die Zusammenarbeit von tibetischen und schweizerischen Organisationen vor Ort und auf der Ebene Deutschschweiz, was unter anderem den Bekanntheitsgrad der GSTF erhöht.
  5. Da es eine hohe Bereitschaft zum freiwilligen Engagement für Flüchtlinge gibt, bietet das Lamtön-Engagement die Möglichkeit, neue Freundinnen und Freunde

Lamtön-Ziele als pdf-Datei

Projekt «Patenschaft für abgewiesene tibetische Flüchtlinge»

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